Idar-Oberstein: Kita-Stadtelternausschuss soll belebt werden – Nahe-Zeitung – Rhein-Zeitung

23. Juni 2013

Idar-Oberstein – Der Stadtelternausschuss, vor einigen Jahren eingeschlafen, soll wiederbelebt werden. Drei Frauen aus Idar-Oberstein wollen dies bewerkstelligen. Das ist das wichtigste Ergebnis einer – wenn auch nur mäßig besuchten – Veranstaltung im Sitzungssaal der Stadtverwaltung, zu der der Landeselternausschuss der Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz eingeladen hatte.

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Wollen den Stadtelternausschuss beleben: LEA-Vorsitzender Vinnenberg, Schulungsbeauftragte Snider-Wenz (M.), die Jugendamtsmitarbeiter Groß (3. von links) und Schweizer (rechts) sowie interessierte Eltern. Foto: Hosser
Wollen den Stadtelternausschuss beleben: LEA-Vorsitzender Vinnenberg, Schulungsbeauftragte Snider-Wenz (M.), die Jugendamtsmitarbeiter Groß (3. von links) und Schweizer (rechts) sowie interessierte Eltern. Foto: Hosser

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Hintergrund: Derzeit gibt es in jeder Kindertagesstätte in Idar-Oberstein einen Elternausschuss. Darüber hinaus gibt es aber auch die Möglichkeit, einen Stadtelternausschuss zu organisieren. Davon wird in vielen Städten und Kreisen in Rheinland-Pfalz bereits reger Gebrauch gemacht. Diese Ausschüsse verstehen sich als Ansprechpartner und Schaltstelle zwischen Stadtverwaltung, Träger der Kindertagesstätten, dem Landeselternausschuss (LEA), den Kindertagesstätten selbst und den Eltern. Aktuelle Fragen und Probleme im Kindertagesstättenbereich sollen angesprochen und mit allen Beteiligten gelöst werden. Zudem steht für ein Mitglied des Stadtelternausschusses ein Sitz im Jugendhilfeausschuss – in beratender Funktion – bereit.
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Vertreter des Stadtjugendamtes Idar-Oberstein erläuterten nun die derzeitige Situation im Kindertagesstättenbereich, Sprecher der evangelischen und der katholischen Tagesstätten standen für Fragen bereit. Klaus-Dieter Vinnenberg, LEA-Vorsitzender, und LEA-Schulungsbeauftragte Veronika Snider-Wenz lieferten einen detaillierten Überblick über die Aufgaben und Tätigkeitsfelder eines Stadtelternausschusses.

Kristin Wild, Karina Inboden und Susan Casper erklärten sich schließlich bereit, in einem solchen Stadtelternausschuss mitzuwirken. Das Trio will sich in Kürze zusammensetzen, die nächsten Schritte planen und einleiten.

Wichtig war den Teilnehmern der Veranstaltung, dass die einzelnen Kindertagesstätten in naher Zukunft besser miteinander vernetzt werden. Gab es bislang etwa nur einen Austausch unter den evangelischen oder nur unter den katholischen Kitas, sollen künftig die Kita-Sprecher aller Träger an einen Tisch geholt werden.

Schulungsbeauftragte Snider-Wenz, die in dieser Angelegenheit derzeit durch ganz Rheinland-Pfalz tingelt, wertet das Treffen als einen Erfolg. „Ich bin ganz glücklich, dass es so gelaufen ist“, sagt sie. Je mehr Elternvertreter einbezogen würden, je mehr ihre Wünsche und Anregungen äußern, „desto besser können wir auf die Politik zugehen und unsere Ziele formulieren“, betont sie.

Kristin Wild, Karina Inboden und Susan Casper wollen nun noch weitere Mitstreiter mobilisieren. Im Herbst soll ein weiteres Treffen stattfinden. Vielleicht kann dann tatsächlich der neue (alte) Idar-Obersteiner Stadtelternausschuss gegründet werden.

Kristin Wild nimmt bis dahin auf jeden Fall schon einmal den Sitz im Jugendhilfeausschuss wahr – sie ist ohnehin Mitglied dieses Ausschusses; eine Verknüpfung bot sich deshalb geradezu an.

Von unserem Redakteur Andreas Nitsch

Weitere Informationen sind bei Michael Schweizer vom Stadtjugendamt, Telefon 06781/64541, erhältlich.

Original in der Rhein-eitung.de erreichbar
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