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LEA startet Aktion ErzieherInnenbrief

ErzieherInnenbrief ErzieherInnenbrief

Der LEA hat einen Brief an die streikenden ErzieherInnen entworfen, in dem für eine sofortige Aussetzung der Streiks geworben wird.

Der LEA lädt alle Eltern sowie die KEAs und STEAs dazu ein, diesen Musterbrief im Einzelgespräch oder im Rahmen von Aktionen („Sturm“ auf das Streiklokal usw.) an streikende ErzieherInnen zu verteilen und das Gespräch zu suchen.

Im Moment geht es nur um eines: Streiks aussetzen! Sofort!

Den Brief finden Sie hier.

11 Kommentare zu LEA startet Aktion ErzieherInnenbrief

  1. Herzlichen Dank! SChön das eine Elternvertretung den Mut findet deutliche wort zu sprechen (schreiben) und auch in problematischen Zeiten voran zu gehen. Es ist dem Wohl unserer Kinder gedankt.

    Weiter so. Es nützt nichts wenn Gewerkschaften Dinge fordern, die nicht bezahlbar sind bzw. dazu keine Vorstellungen äussern. Es gibt mehr als genug Probleme im Umfeld der Kitas (dazu gehört sicherlich auch der Personalschlüssel der Erzieher) die definitiv zusätzliches Geld benötigen. Wie das so ist – es kann leider immer nur 1x ausgegeben werden. Immer nur auf dem Rücken der Eltern kann und darf nicht der richtige Weg sein. Die Gewerkschaft und auch die Kommunalpolitik sollte klar und deutlich Hilfen durch die Bundesländer und den Bund einfordern.

  2. Christel Mertiny // Juni 1, 2015 um 11:57 am // Antworten

    Liebe Streikende,
    Es reicht jetzt wirklich!!! Wie lange noch ??? Wir als Großeltern haben schon unseren gebuchten Urlaub absagen müssen, um für unsere Enkel da zu sein – und das sind nach unseren Erfahrungen in unserem Umfeld noch die harmlosesten Folgen dieser Hysterie.

    Schönen Dank auch dafür

    • Die Erzieher, die gerade streiken, werden sich – wenn sie Großeltern sind – keinen Urlaub leisten können, den sie absagen müssen.

      Hysterie!?

      Willkommen 1st-World-Problems

  3. Das hier ist Jammern auf hohem Niveau! Die Kitas beitragsfrei zu setzen, war ein großer Fehler. Abgesehen davon, dass die Kitas von berufstätigen Eltern gebraucht werden, fördert das Abgeben der Kinder in die Kita, ohne irgendeinen Beitrag zu leisten, zur Mentalität die Kita als “Verwahranstalt” zu missbrauchen! Meine Meinung ist, was nix kostet, taugt auch nix. Die ErzieherInnen haben ein verbrieftes Recht zu streiken! Einerseits ist die Forderung nach mehr Geld für die Mitarbeiter nur berechtigt. Andererseits wird bei Sachleistungen, welche die Träger für den laufenden Betrieb bereitzustellen haben, immer intensiver der Rotstift angesetzt und zu Lasten der Qualität gespart! Schaut da mal genauer hin!

    • Lieber Stefan Buch, mit Verlaub, aber Ihre Meinung halte ich für Unsinn. Kostenfreie Kitas, das ist für uns in Baden-Württemberg ein Traum. Folgt man nämlich der Argumentation die allenthalben vorgetragen wird, dass nämlich Kinderbetreuung Bildung ist und auch als solche behandelt werden muss, dann muss die Kita oder der Kindergarten beitragsfrei, denn das Grundgesetz gewährt allen Menschen einen freien (und damit kostenlosen) Zugang zu Bildung. Dies auf Schulen zu beschränken wäre doppelzüngig, dahinter steckt die Angst genau davor, nämlich die Kinderbetreuung beitragsfrei stellen zu müssen. In allen Reden der Politiker, Gewerkschafter und Arbeitgeber jedoch ist zu hören, dass frühkindliche Bildung eben sehr wohl Bildung ist. Also.
      Im Übrigen hinkt Ihre Argumentation in weiterer Hinsicht: Wenn nix ist, was nix kostet, dann taugen alle unsere Schulen und Universitäten nichts. Ist das so?
      Übrigens: In der Realität ist die Kita für viele untere Einkommensgruppen auch anderswo kostenlos, dort trägt die wirtschaftliche Jugendhilfe die Kosten für die Betreuung. Und das ist gut so, denn gerade diese Kinder brauchen die Förderung in der Kita. Nicht zur Verwahrung, ganz im Gegenteil, als Investition in ihre (und unsere) Zukunft.

  4. Ein Brief, der die Situation und Position der Eltern genau darstellt – danke!

  5. Thorsten Jaberg // Juni 2, 2015 um 6:41 pm // Antworten

    Danke, dass der LEA nun auch endlich an die Gewerkschaftsseite appelliert. Es zeigt sich nun sehr deutlich, dass Eltern und Kinder von den Gewerkschaften instrumentalisiert wurden und werden. Gesamtgesellschaftliche Verantwortung sieht anders aus.

    • steinebrunner // Juni 6, 2015 um 9:23 pm // Antworten

      Zum einen falls das noch nicht vorher deutlich wurde, streiken ist ein Grundrecht in Deutschland!Es gibt nicht wirklich eine Alternative zum Streik, um eine Lohnsteigerung für den Sozial und Erziehungsdienst zu erreichen.Wichtig bei der Elternschaft wäre sich für den Zeitraum zu organisieren, statt sich über Erzieher und Sozialpädagogische Mitarbeiter aus zulassen, und womöglich ihre Forderung nach mehr gesellschaftlicher Anerkennung und dies auch finanziell honoriert haben wollen. Betreuung kann man man organisieren wenn man das will. Erzieher/innen sind jetzt schon von Altersarmut betroffen, da über Jahrzehnte keine vernünftige Steigerungen der Löhne/Gehälter stattfand, im Gegensatz zur Industrie.

  6. Die Methoden von Gewerkschaften zu kritisieren und eine Streikpause während der Verhandlungen zu erbitten/fordern ist eine Sache, die nachvollziehbar ist und bestimmt nicht auf taube Ohren stößt.

    ABER!!!

    So einen Schwachsinn, wie “unsere Kinder fragen sich, was sie falsch gemacht haben…” kann sich nur jemand ausdenken, der selbst keine Kinder hat oder zu viel mit Marketing zu tun hat!!

    Die Erzieher als “Täter” gegenüber den Kindern, die psychischen Schaden nehmen darzustellen ist bestimmt nicht im Sinne der Eltern. – und eine FRECHHEIT !

    Man sollte vielleicht eine Bitte/Aufforderung nicht mit einer BELEIDIGUNG im gleichen Schreiben verbinden!

    Wer jetzt lapidar sagt, das ist auf die Schuld der Gewerkschaft bezogen – Das Schreiben ist an die Erzieher!

    Und, dass die Arbeitgeber vom Streik der Arbeitnehmer nur profitieren ist wessen Schuld? Und wer muß dahingehend Druck auf wen ausüben? Machen wir doch das Spiel “Finde den Fehler im System”

    Und ich spreche hier als ein Elternteil von 2 Kita-Kindern.

    • Zitat ntv:
      Hunderttausende Erzieherinnen und Erzieher fordern bessere Arbeitsbedingungen und höhere Gehälter. Dabei sind die Löhne in den letzten sechs Jahren schon um 30 Prozent gestiegen.

      Die neue Forderung ist ja noch 10% mehr obendrauf.
      Sorry, dafür habe ich bereits seit dem ersten Streiktag kein Verständnis.

      Ab dem Zeitpunkt, ab dem Verhandlungen aufgenommen wurden und weiterhin gestreikt wird, muss der Streik beendet werden. Das tun die Erzieherinnen leider nicht und somit zeigen sie, wie egal ihnen die Eltern und Kinder sind. Anders kann man das nicht interpretieren.

      Es reicht mit dem Streik, denn dieser geht ausschließlich Zulasten der Kinder und Eltern.

  7. Ralf Widmaier // Juni 3, 2015 um 7:48 pm // Antworten

    Lieber Greg Black, schön, wenn sie das noch so locker sehen. Aber der Brief geht an die ErzieherInnen, weil diese die Verdi-Mitglieder sind, die sich von Herrn Bsirske und Kollegen vertreten lassen. Verdi – das sind die ErzieherInnen, die dort Mitglied sind. Und damit sind auch diese ErzieherInnen verantwortlich dafür, dass Verdi so agiert wie Verdi agiert. Die ErzieherInnen von Verdi abtrennen wollen, ist lächerlich und eine Verdrehung der Tatsachen. Und ja, wer für diesen Streik stimmt, weil er Verdi-Mitglied ist, muss es sich auch gefallen lassen, dass er mithaftbar gemacht wird für die Parolen und die Vorgehensweise von Verdi. Wem die Parolen und die Vvorgehensweise von Verdi nicht passt, sollte eben nicht bei Verdi Mitglied sein und dann eben auch nicht streiken. Und damit ist der Brief des LEA genau richtig: Die ErzieherInnen haben es in der Hand. Und daher müssen sie es sich auch gefallen lassen, dass Eltern nicht nur abstrakt auf “Verdi” sauer sind, sondern auch auf die ErzieherInnen. (und ja, ich habe zwei Kinder, eines in einer seit jetzt fast vier Wochen bestreikten Einrichtung)

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